Rendite versus Langlebigkeit?! Worauf kommt es an?
Die private Altersvorsorge wird immer wichtiger, wenn es darum geht, den eigenen Lebensabend finanziell abzusichern. Doch worauf ist dabei zu achten? Reicht beim Abschluss einer privaten Rente der alleinige Blick auf eine möglichst hohe Rendite?
Das eigentliche Risiko, das oft unterschätzt wird, ist unsere steigende Lebenserwartung. Überspitzt ausgedrückt leben wir oft länger, als wir es uns eigentlich leisten können. Während ein Rentner beispielsweise seinen Ruhestand gerade mal acht Jahre genießen kann, muss die Rente für einen Anderen vielleicht 30 Jahre oder sogar noch länger reichen, da er recht alt wird. Da drängt sich die Frage auf, ob die Unwägbarkeit ein hohes Alter zu erreichen, nicht höher eingeschätzt werden muss, als das allseits bekannte Anlagerisiko.
Hinzu kommen oft noch kurz vor oder nach Rentenbeginn gravierende Fehlentscheidungen, die sich negativ auf die Rentenleistung auswirken können. Es ist nachgewiesen, dass viele Menschen, die ca. sechs bis zwölf Monate nach einer Kurssteigerung an der Börse in Rente gehen, sich für einen einmalige Auszahlung ihrer Altersvorsorge statt einer lebenslangen Rente entscheiden. Mit einer langfristigen und vernünftigen Finanzplanung hat das nichts zu tun, wenn man wegen einer kurzfristigen Kursschwankung eine so weitreichende Entscheidung trifft.
Viele Menschen haben zusätzlich Probleme einzuschätzen, wie viel Geld sie aus der Einmalzahlung ihrer privaten Rente jeden Monat ausgeben können. Oft geben sie gerade in den ersten Jahren zu viel aus. Die bittere Erkenntnis, dass das Geld plötzlich nicht mehr reicht, kommt dann zu spät. Zudem müssen Frauen nach dem Tod ihres Ehemannes oft mit bis zu 47 Prozent weniger Rente auskommen. Jede fünfte Witwe ist sogar von Armut im Alter bedroht.
Gerade ältere Menschen haben Angst vor finanziellen Verlusten und sollten sich daher zu ihrer eigenen Sicherheit für Produkte aus der Altersvorsorge entscheiden, die ihnen eine lebenslange Rente garantieren. Auch ein festes Limit der Summe, die sie nach der Entscheidung für eine Einmalzahlung abheben können, kann vor einem unüberlegten und vorzeitigen Verbrauch der Rente schützen. Denn je älter ein Mensch wird, desto schwerer fallen ihm oft wohl überlegte Entscheidungen. Bereits ab 60 Jahren nimmt das Risiko von Demenz und anderen altersbedingten kognitiven Defiziten rasant zu.
In den USA ist die Sparquote der Vorsorgeprodukte mit „Save More Tomorrow“ bereits von 1998 mit einem Anteil vom 3,5 Prozent bis 2002 mit einer Quote von 13,6 Prozent kontinuierlich gestiegen. Die Sparquote ohne „Save More Tomorrow“ ist dagegen im gleichen Zeitraum von 6,6 Prozent auf 6,2 Prozent leicht gesunken. Auch hier in Deutschland gibt es entsprechende Produkte, die die Menschen vor unüberlegten Entscheidungen schützen und sie so vor Altersarmut bewahren.
Sprechen Sie daher Ihren Altersvorsorgeberater an, der Sie gerne unverbindlich zu diesem Thema berät und mit Ihnen gemeinsam die für Sie persönlich passende Lösung für einen sorgenfreien und langen Lebensabend findet.
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